PixelPlan

1. September 2026 · Ablauf

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Eine Website bis fünf Seiten dauert 2–4 Wochen, eine Website bis zehn Seiten mit Blog 4–6 Wochen. Das ist die Antwort — der eigentlich interessante Teil ist, woran der Zeitplan in der Praxis hängt: fast nie an Design oder Technik.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?Ablauf

Eine Website mit bis zu fünf Seiten dauert bei uns 2–4 Wochen, eine Website mit bis zu zehn Seiten und Blog 4–6 Wochen. Diese Spannen stehen im Angebot, bevor das Projekt beginnt, und sie stimmen in den allermeisten Fällen.

Interessanter ist die Frage dahinter: Wovon hängt es ab, ob es die zwei oder die vier Wochen werden? Die Antwort überrascht viele Kunden, weil sie nicht auf unserer Seite liegt. Der Zeitplan wird fast nie durch Gestaltung oder Programmierung begrenzt, sondern durch die Geschwindigkeit, mit der Inhalte und Freigaben aus dem Unternehmen kommen.

Warum der Zeitplan fast nie an der Technik hängt

Das Bauen einer Website ist inzwischen der planbarste Teil des Projekts. Struktur, Gestaltung und Umsetzung sind Arbeit, die sich abschätzen lässt, weil sie ausschließlich bei uns liegt. Wenn wir sagen, dass eine Startseite in einer Woche steht, dann steht sie in einer Woche.

Unplanbar wird es an den Übergabepunkten. Eine Seite über Ihre Leistungen kann niemand ohne Sie schreiben, weil nur Sie wissen, was Sie anbieten, für wen und warum jemand Sie statt des Nachbarn beauftragen sollte. Ein Team-Foto kann niemand erfinden. Und ein Entwurf, den drei Personen unabhängig voneinander kommentieren, ist nach der dritten Rückmeldung kein Entwurf mehr, sondern ein Kompromiss aus drei Meinungen.

Das lässt sich beziffern, ohne dass wir dafür eine Statistik erfinden müssen: Ein Projekt mit zwei Korrekturschleifen zu je zwei Werktagen ist in vier Wochen fertig. Dasselbe Projekt mit zwei Korrekturschleifen zu je zehn Werktagen dauert acht. Gebaut wurde in beiden Fällen exakt gleich lange.

Die vier Dinge, die einen Zeitplan in der Praxis am häufigsten halten oder reißen lassen, sind immer dieselben:

  • Texte — wer sie schreibt und bis wann. Der mit Abstand größte Faktor
  • Bilder und Logo — in brauchbarer Auflösung, das Logo möglichst als Vektordatei
  • Zugänge — zu Domain, Hosting und E-Mail, oft bei einem früheren Dienstleister
  • Freigabe — eine Person, die entscheiden darf, ohne vorher zu fragen

Der Ablauf Woche für Woche

So sieht ein Standard-Projekt mit bis zu fünf Seiten von innen aus. Die rechte Spalte ist die wichtigste: Sie zeigt, was in der jeweiligen Woche von Ihrer Seite gebraucht wird, damit die Woche danach überhaupt stattfinden kann.

Wochenweiser Ablauf eines Projekts mit bis zu fünf Seiten. Je Woche: die Arbeit auf Agenturseite und die Zulieferung, die in dieser Woche vom Auftraggeber gebraucht wird.
ZeitraumWas bei uns passiertWas wir von Ihnen brauchen
Woche 0 — vor dem StartKostenloses Erstgespräch, Umfang klären, Festpreis und Termin im AngebotDie Entscheidung, wer im Projekt freigibt. Zugänge zu Domain und Hosting suchen
Woche 1 — StrukturSeitenstruktur und Reihenfolge, erster Entwurf der StartseiteTexte und Bilder für die Startseite, Logo als Vektordatei, Firmendaten fürs Impressum
Woche 2 — GestaltungStartseite fertig gestaltet, Unterseiten angelegt, Gestaltungsraster stehtEine gesammelte Rückmeldung zur Startseite, idealerweise innerhalb von zwei Werktagen
Woche 3 — UmsetzungAlle Seiten gebaut, Kontaktformular, Ladezeit, Mobilansicht, Suchmaschinen-GrundlagenDie restlichen Texte, Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung
Woche 4 — Abnahme und Go-liveKorrekturschleife, Tests auf echten Geräten, Umschaltung, Übergabe aller ZugängeDie Freigabe durch eine Person und ein Zeitfenster für die Umschaltung

Zwei Punkte daran sind erklärungsbedürftig. Woche 0 taucht in kaum einem Angebot auf, kostet aber real Zeit — zwischen dem ersten Gespräch und dem Projektstart liegen erfahrungsgemäß ein paar Tage bis zwei Wochen, in denen Zugänge gesucht und Entscheidungen intern abgestimmt werden. Rechnen Sie diese Zeit von Ihrem Wunschtermin rückwärts, nicht vorwärts.

Und die Korrekturschleife in Woche 4 ist eine, nicht beliebig viele. Zwei Runden sind normal und eingeplant; fünf Runden sind ein Zeichen dafür, dass in Woche 1 etwas nicht geklärt wurde. Wer die Struktur früh festzurrt, spart sich das Nachbessern am Ende — dort ist es am teuersten, weil jede Änderung durch alle Seiten wandert.

Was Sie vor dem Start vorbereiten können

Wenn Sie den Zeitplan aktiv verkürzen wollen, geht das — aber nicht während des Projekts, sondern davor. Die folgende Liste ist nach Wirkung sortiert. Wer die ersten drei Punkte vor dem Kickoff erledigt hat, verliert im Projekt praktisch keine Zeit mehr:

  1. Legen Sie fest, wer freigibt. Eine Person mit Entscheidungsbefugnis, nicht ein Gremium. Alle anderen dürfen mitlesen und zuarbeiten, aber die Rückmeldung geht gesammelt über eine Adresse raus
  2. Schreiben Sie zu jeder geplanten Seite drei bis fünf Stichpunkte auf. Das ist kein fertiger Text und soll es auch nicht sein — es ist das Material, aus dem ein Text wird. Eine leere Seite kostet zwei Wochen, fünf Stichpunkte kosten zwanzig Minuten
  3. Suchen Sie die Zugänge heraus: Wo ist die Domain registriert, wer hat das Hosting-Passwort, wo laufen die E-Mail-Postfächer. Das ist der Punkt, der am häufigsten eine ganze Woche kostet, weil der frühere Dienstleister nicht antwortet
  4. Sammeln Sie Ihre Bilder an einem Ort. Team, Räume, Arbeit, Produkte — in der höchsten Auflösung, die Sie haben, nicht in der Version, die einmal durch einen Messenger gelaufen ist
  5. Besorgen Sie das Logo als Vektordatei (Dateiendung svg, ai oder eps). Ein Logo als kleines Bild aus einer alten Präsentation lässt sich nicht sauber skalieren und muss sonst nachgezeichnet werden
  6. Klären Sie die Angaben fürs Impressum: vollständige Firmierung, ladungsfähige Anschrift, Rechtsform, gegebenenfalls Registereintrag und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  7. Notieren Sie, welche Werkzeuge eingebunden werden sollen: Terminbuchung, Newsletter, Bewertungen, Kartendarstellung. Jedes davon zieht eine Datenschutz-Frage nach sich, die besser vor dem Bau geklärt ist
  8. Listen Sie die Adressen Ihrer bestehenden Seiten auf, falls es schon eine Website gibt. Diese Liste braucht jeder Relaunch, und sie lässt sich nach der Umschaltung nicht mehr rekonstruieren

Kunden, die mit diesen acht Punkten ins Erstgespräch kommen, bekommen nicht nur ein schnelleres Projekt, sondern auch ein präziseres Angebot — weil der Umfang dann feststeht und nicht geschätzt werden muss.

Was ein Projekt legitim länger dauern lässt

Nicht jede Verlängerung ist Trödelei. Es gibt Gründe, bei denen mehr Zeit die richtige Antwort ist, und es hilft, sie vorher zu kennen, statt sie unterwegs zu entdecken.

Ein Onlineshop

Ein Shop ist kein größerer Internetauftritt, sondern eine andere Art von Projekt. Produktdaten, Varianten, Versandregeln, Zahlungsanbieter, Steuersätze, Rückgaberecht und die dazugehörigen Rechtstexte kommen zu allem hinzu, was eine normale Website ohnehin braucht. Der zeitliche Engpass sind dabei fast immer die Produktdaten: Zweihundert Artikel mit Beschreibung, Bild und Preis sind eine eigene Arbeitswoche, und zwar bei Ihnen. Solche Projekte laufen bei uns nach Absprache, nicht nach Paket.

Zwei oder mehr Sprachen

Mehrsprachigkeit verdoppelt nicht die Bauzeit, aber sie verdoppelt die Textmenge und die Freigaben. Wer die Übersetzung erst bestellt, wenn die deutsche Seite fertig ist, hängt danach an einem externen Dienstleister — das sind schnell zwei zusätzliche Wochen, die niemand eingeplant hatte.

Viele Freigeber

Der teuerste Faktor überhaupt, und der einzige, der sich rein organisatorisch lösen lässt. Bei einer Person dauert eine Freigabe einen Tag. Bei vier Personen dauert sie so lange wie der langsamste Terminkalender, und häufig kommen widersprüchliche Anmerkungen zurück, die erst intern aufgelöst werden müssen, bevor überhaupt jemand etwas ändern kann.

Wartezeit auf Dritte

Ein Fotograf, der erst in drei Wochen Zeit hat. Eine Anwältin, die die Rechtstexte prüft. Ein Steuerberater, der die Angaben zur Umsatzsteuer bestätigt. Ein früherer Dienstleister, der die Domain freigeben muss. Diese Termine liegen außerhalb des Projekts, gehören aber in den Zeitplan — und zwar am Anfang, nicht als Überraschung in Woche 3.

Was übrigens keine legitime Verzögerung ist: eine Agentur, die sich nicht meldet. Wenn Sie eine Woche lang keine Rückmeldung bekommen, ist das kein Projektrisiko, sondern ein Anbieterproblem. Fragen Sie vor der Beauftragung, wer Ihr Ansprechpartner ist und in welchem Rhythmus Sie von ihm hören.

Was „fertig“ eigentlich bedeutet

Der Launch ist der Tag, an dem die Website erreichbar wird. Er ist nicht der Tag, an dem sie fertig ist, und diese Unterscheidung ist keine Wortklauberei, sondern der Grund für die meisten Enttäuschungen nach einem Projekt.

Eine neue Website beginnt am Launch-Tag bei null Bekanntheit in den Suchmaschinen. Sie muss gefunden, erfasst und eingeordnet werden, und das dauert Wochen, nicht Stunden. Rankings lassen sich dabei nicht versprechen — wer Ihnen zu einem Termin eine Platzierung zusagt, verkauft etwas, das niemand liefern kann. Was Sie stattdessen bekommen sollten, ist Zugang zur Google Search Console, damit Sie selbst sehen, was passiert.

Genauso wichtig: Eine Website, die pünktlich mit Platzhaltertexten live geht, ist teurer als eine, die zwei Wochen später vollständig live geht. Der Grund ist unangenehm banal. Der Platzhalter wird nicht ersetzt, sobald das Projekt einmal als abgeschlossen gilt — er steht in sechs Monaten noch da, wird in dieser Zeit von Suchmaschinen erfasst und von Interessenten gelesen. Sie zahlen ihn also nicht in Projekttagen, sondern in verlorenen Anfragen.

Die eigentlichen Kontrollen unmittelbar vor der Umschaltung — Weiterleitungen, Messung, Rechtstexte, ein einmal echt abgeschicktes Formular — sind ein Thema für sich und stehen in unserer Relaunch-Checkliste.

Warum ein realistischer Termin billiger ist als ein eingehaltener unrealistischer

Das ist der ehrlichste Satz, den wir zu diesem Thema haben: Ein zu knapp gesetzter Starttermin ist der häufigste Grund dafür, dass ein Website-Projekt schlecht ausgeht. Nicht mangelndes Können, nicht das falsche System, nicht das Budget.

Der Mechanismus ist jedes Mal derselbe. Wenn der Termin feststeht und die Zeit knapp wird, wird nicht am Termin gespart, sondern an allem anderen. Zuerst an den Texten, weil Platzhalter am schnellsten geschrieben sind. Dann an den Tests auf echten Geräten, weil im Büro ja alles funktioniert. Dann an den Weiterleitungen der alten Adressen, weil die niemand sieht. Und zuletzt an der Messung, die man „nach dem Launch nachzieht“ und dann nicht nachzieht.

Jeder dieser Posten kostet später mehr, als er im Projekt gekostet hätte. Deshalb ist die nützlichste Frage vor einem Projekt nicht „Geht das bis zum Fünfzehnten?“, sondern „Was fällt weg, damit es bis zum Fünfzehnten geht?“. Wenn Sie darauf keine klare Antwort bekommen, fällt trotzdem etwas weg — Sie erfahren nur später, was.

Häufige Fragen zur Dauer einer Website

Bei bis zu fünf Seiten 2–4 Wochen, bei bis zu zehn Seiten mit Blog 4–6 Wochen. Die Spanne innerhalb dieser Angaben entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie schnell Texte, Bilder und Freigaben von Ihrer Seite kommen. Größere Vorhaben wie ein Onlineshop laufen nach Absprache.

Technisch ja, wenn alle Texte und Bilder am ersten Tag vollständig vorliegen, es nur wenige Seiten gibt und genau eine Person freigibt. Praktisch ist diese Ausgangslage selten. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch offen, ob Ihr Fall dazugehört, statt einen Termin zuzusagen, der nur mit Platzhaltern zu halten wäre.

Fehlende Texte, mit Abstand. An zweiter Stelle stehen Zugänge zu Domain und Hosting, die bei einem früheren Dienstleister liegen und auf Anfragen nicht reagiert wird. An dritter Stelle Freigaben, die durch mehrere Personen laufen. Alle drei lassen sich vor dem Projektstart erledigen.

Die Texte für die Startseite braucht es in Woche 1, die restlichen bis Woche 3. Sie müssen dabei nicht druckreif sein — drei bis fünf Stichpunkte je Seite reichen als Grundlage, den Rest formulieren wir aus. Was nicht funktioniert, ist eine leere Seite ohne Angabe, was daraufstehen soll.

Sagen Sie ihn gleich im Erstgespräch. Wir planen dann den Umfang um den Termin herum: Zum Stichtag geht eine vollständige, kleinere Website live, und die weiteren Seiten kommen danach. Das ist der einzige Weg, einen harten Termin zu halten, ohne Qualität durch Platzhalter zu ersetzen.

Die Website ist erreichbar, aber Suchmaschinen brauchen danach noch Wochen, um sie zu erfassen und einzuordnen. Platzierungen lassen sich nicht versprechen und nicht terminieren. Sie bekommen die Website, alle Zugänge und den Zugang zur Google Search Console, damit Sie diese Entwicklung selbst nachvollziehen können.

Kostenloses Beratungsgespräch

Wir schauen uns Ihre Website vorab an und zeigen Ihnen die größten Hebel für mehr Anfragen.

Lass uns reden

Starten Sie Ihr Projekt.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben — wir melden uns persönlich mit den nächsten Schritten.

oder +49 1590 8141993
Projekt-Art (optional)
Budget (optional)

Antwort direkt vom Entwickler.