Die meisten kleinen Unternehmen haben irgendein Analyse-Werkzeug auf der Website und wissen deshalb ungefähr, wie viele Menschen sie besucht haben. Was sie nicht wissen: wie viele Menschen die Website in den Suchergebnissen gesehen und sich dagegen entschieden haben. Diese zweite Zahl ist meistens die interessantere — und sie steht in der Google Search Console.
Die Search Console ist kostenlos, sie kommt von Google selbst, und man braucht keine SEO-Ausbildung, um sie zu lesen. Man braucht zwei Dinge: eine Einrichtung, die einmal richtig gemacht wird, und eine Vorstellung davon, welche der vielen Ansichten überhaupt zu einer Entscheidung führt. Der Rest darf ungelesen bleiben.
Search Console und Analyse-Werkzeug messen zwei verschiedene Hälften
Der Unterschied lässt sich an einem einzigen Punkt festmachen: dem Klick. Die Search Console berichtet über alles, was davor passiert — mit welcher Suchanfrage jemand gesucht hat, ob Ihre Seite dabei eingeblendet wurde, an welcher Stelle, und ob geklickt wurde. Ein Analyse-Werkzeug beginnt genau in dem Moment, in dem ein Besuch auf Ihrer Seite ankommt: Welche Unterseiten wurden angesehen, wie lange, wurde das Formular abgeschickt.
Deshalb kann ein Analyse-Werkzeug Ihnen niemals sagen, dass Ihre Seite tausendmal in den Ergebnissen stand und niemand darauf geklickt hat. Es sieht diese Menschen nicht — sie sind nie angekommen. Genau das ist aber die Information, aus der sich für eine kleine Website am schnellsten etwas machen lässt.
- Vor dem Klick, Search Console: Suchanfrage, Einblendungen (Impressionen), Klicks, durchschnittliche Position.
- Nach dem Klick, Analyse-Werkzeug: besuchte Seiten, Verweildauer, abgeschickte Formulare, Herkunftskanäle.
- Beides in einer Ansicht gibt es nur, wenn man die Konten miteinander verbindet. Das ist ein späterer Schritt und für den Anfang nicht nötig.
Ein zweiter Unterschied wird oft übersehen: Die Search Console kennt ausschließlich Google. Was bei anderen Suchmaschinen passiert, steht dort nicht. Bing betreibt mit den Bing Webmaster Tools ein eigenes, ebenfalls kostenloses Werkzeug, das nach dem gleichen Prinzip funktioniert. Für den deutschen Markt ist Google die Priorität; das andere kann warten.
Einrichten: eine Property, eine Bestätigung, eine Sitemap
Die Einrichtung besteht aus drei Entscheidungen und ungefähr zwanzig Minuten Arbeit, von denen fünfzehn Wartezeit sind. Der einzige Teil, bei dem man etwas falsch machen kann, ist die Bestätigung über DNS — dazu weiter unten eine ausdrückliche Warnung.
Domain-Property oder URL-Präfix — der einzige Punkt, an dem Sie wählen müssen
Google fragt beim Anlegen, welche Art von Property Sie einrichten wollen. Eine Domain-Property umfasst die gesamte Domain: mit und ohne www, verschlüsselt und unverschlüsselt, samt aller Subdomains wie shop.ihrefirma.de. Sie lässt sich ausschließlich über einen DNS-Eintrag bestätigen. Eine URL-Präfix-Property umfasst genau eine Schreibweise — https://www.ihrefirma.de ist dann eine andere Property als https://ihrefirma.de — bietet dafür aber mehrere Bestätigungswege, etwa eine Datei auf dem Server, einen Meta-Tag im Quelltext oder ein bestehendes Google-Konto für Analyse oder Tag-Verwaltung.
Die praktische Empfehlung ist eindeutig: Wenn Sie an die DNS-Einstellungen Ihrer Domain herankommen, nehmen Sie die Domain-Property. Sonst verteilen sich Ihre Daten im ungünstigen Fall auf vier Properties, und Sie vergleichen später Zahlen, die gar nicht zusammengehören. Ein guter Grund für eine zusätzliche URL-Präfix-Property gibt es trotzdem: Wenn Sie einen abgegrenzten Bereich getrennt betrachten wollen — einen Shop unter /shop/ oder einen englischen Bereich unter /en/ — richten Sie den zusätzlich als eigene Property ein. Das ist ein Zusatz, kein Ersatz.
Bestätigen über DNS
Google zeigt Ihnen dafür eine Zeichenkette, die als TXT-Eintrag in die DNS-Zone Ihrer Domain eingetragen wird — also dort, wo die Domain verwaltet wird, meistens beim Hoster oder beim Domain-Anbieter. Sie fügen einen Eintrag hinzu, Sie ändern keinen bestehenden. Danach kann die Bestätigung im ersten Anlauf trotzdem fehlschlagen: DNS-Änderungen brauchen eine Weile, bis sie überall bekannt sind. Warten und später erneut auf Bestätigen klicken ist der übliche Ablauf, kein Zeichen für einen Fehler.
Die Sitemap einreichen
Eine Sitemap ist eine maschinenlesbare Liste aller Seiten, die Sie in den Suchergebnissen sehen wollen. Fast jedes System erzeugt sie automatisch; sie liegt üblicherweise unter /sitemap.xml oder /sitemap_index.xml, und die Adresse steht in aller Regel auch in der Datei robots.txt Ihrer Domain. In der Search Console tragen Sie diese Adresse einmal ein. Wichtig für die Erwartung: Eine Sitemap ist ein Inhaltsverzeichnis, kein Antrag. Sie hilft Google, Ihre Seiten zu finden — sie verpflichtet Google zu nichts.
Die Reihenfolge in acht Schritten
Wenn Sie es selbst machen, arbeiten Sie diese Reihenfolge ab. Sie ist so sortiert, dass Sie nichts doppelt tun müssen.
- Melden Sie sich mit einem geschäftlichen Google-Konto an, nicht mit dem privaten. Das Konto überlebt Mitarbeiterwechsel und Sie können es später sauber weitergeben.
- Legen Sie in der Search Console eine neue Property an und wählen Sie die Domain-Variante, sofern Sie an die DNS-Einstellungen kommen. Andernfalls die URL-Präfix-Variante mit genau der Schreibweise, unter der Ihre Website erreichbar ist.
- Kopieren Sie den angezeigten TXT-Wert.
- Tragen Sie ihn beim Domain- oder Hosting-Anbieter als neuen TXT-Eintrag auf der Hauptdomain ein. Bestehende Einträge bleiben unangetastet, insbesondere alles, was mit MX beginnt.
- Klicken Sie auf Bestätigen. Schlägt es fehl, warten Sie einige Stunden und versuchen es erneut, statt den Eintrag zu ändern.
- Ermitteln Sie die Adresse Ihrer Sitemap und reichen Sie sie im Bereich für Sitemaps ein.
- Legen Sie unter Nutzer und Berechtigungen die Personen an, die Zugriff brauchen — jede mit eigenem Google-Konto, niemand mit Ihrem Passwort.
- Tun Sie zwei bis drei Wochen nichts. Vorher gibt es nicht genug Daten, aus denen man etwas ablesen könnte, und jede frühe Interpretation ist geraten.
Vier Berichte, vier Fragen
Die Oberfläche zeigt deutlich mehr als vier Bereiche, und Google ordnet sie regelmäßig neu an. Merken Sie sich deshalb nicht die Menüpunkte, sondern die Fragen. Welcher Bericht gerade wie heißt, finden Sie in zwei Minuten wieder; welche Frage Sie beantworten wollten, nicht.
| Bericht | Welche Frage er beantwortet | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Leistung | Für welche Suchanfragen erscheint meine Website, und wird darauf geklickt? | Anfragen mit vielen Einblendungen und kaum Klicks heraussuchen und den Titel der betroffenen Seite neu schreiben. |
| Indexierung / Seiten | Sind meine Seiten überhaupt im Google-Index? | Prüfen, ob die wichtigen Seiten dabei sind. Fehlt eine, zuerst die interne Verlinkung und die Sitemap kontrollieren. |
| URL-Prüfung | Was weiß Google über genau diese eine Seite? | Nach einer Veröffentlichung oder größeren Änderung einmal die Indexierung beantragen — einmal, nicht täglich. |
| Sitemaps | Kennt Google mein Inhaltsverzeichnis, und kann es gelesen werden? | Einmal einreichen, danach nur ansehen, wenn dort ein Fehler gemeldet wird. |
| Meldungen und Sicherheit | Gibt es ein Problem, das Google mir aktiv mitteilt? | Manuelle Maßnahmen und Sicherheitsprobleme sofort bearbeiten. Hinweise zu absichtlich ausgeschlossenen Seiten ignorieren. |
Leistung: wonach Sie schon gefunden werden
Der Leistungsbericht ist der einzige Ort, an dem Sie echte Suchanfragen sehen, mit denen Ihre Website tatsächlich in Berührung kam. Kein Keyword-Werkzeug schätzt hier etwas, keine Agentur legt eine Liste vor — es ist das, was Menschen eingetippt haben. Für die meisten Inhaber ist das die eine Ansicht, die sich wirklich lohnt.
Vier Zahlen stehen dort: Einblendungen, Klicks, Klickrate und durchschnittliche Position. Interessant ist selten eine einzelne Zahl, sondern ein Muster — eine Suchanfrage, bei der Ihre Seite oft erscheint und fast nie angeklickt wird.
Ein Beispiel zum Selbstrechnen: Eine Ihrer Seiten wurde im letzten Monat 900-mal eingeblendet, dreimal geklickt, durchschnittliche Position 6. Das ist kein Ranking-Problem. Position 6 heißt, dass Google Ihre Seite für passend genug hält, um sie zu zeigen. Was die Menschen nicht überzeugt hat, ist das, was sie gesehen haben: der blaue Titel und die zwei Zeilen darunter. Ein Titel, der die gestellte Frage aufgreift, ist an dieser Stelle die billigste Verbesserung, die es gibt — und sie kostet eine halbe Stunde, keinen Auftrag.
- Anfragen, die Sie überraschen: Sie zeigen, wofür Google Ihre Seite hält. Weicht das von Ihrem Angebot ab, ist der Text auf der Seite unklar, nicht der Algorithmus.
- Anfragen mit vielen Einblendungen und kaum Klicks: fast immer eine Titel- und Beschreibungsfrage, kein Positionsproblem.
- Anfragen, zu denen es bei Ihnen gar keine passende Seite gibt: das ist die ehrlichste Themenliste für den nächsten Beitrag, die Sie bekommen können.
Eine Einschränkung, die man kennen sollte, bevor man Summen bildet: Die Liste der Suchanfragen ist nicht vollständig. Sehr seltene Anfragen lässt Google aus Datenschutzgründen weg, weil sie einzelne Personen identifizierbar machen könnten. Die Summe aller aufgelisteten Anfragen ist deshalb kleiner als die Gesamtzahl oben im Bericht. Das ist kein Fehler und lässt sich nicht abstellen.
Indexierung: sind Ihre Seiten überhaupt bei Google?
Eine Seite, die nicht im Index ist, kann für nichts ranken. Sie existiert für die Suche schlicht nicht. Der Indexierungsbericht beantwortet genau diese Frage, und nach einem Relaunch ist er der erste, in den man schaut — vor allen Rankings, vor allen Besucherzahlen.
Der Bericht teilt Ihre Adressen in indexierte und nicht indexierte auf und gibt für die zweite Gruppe jeweils einen Grund an. Die Gründe sind wichtiger als die Gesamtzahl. Eine Seite, die absichtlich ausgeschlossen ist, steht hier genauso drin wie eine, die versehentlich fehlt.
Der Grund, der die meisten Fragen auslöst, heißt „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“. Er bedeutet: Google kennt die Adresse, meistens aus Ihrer Sitemap oder über einen Link, hat die Seite aber noch nicht abgerufen. Das ist eine Aussage über eine Warteschlange, kein Urteil über Ihre Inhalte. Kurz nach dem Start einer Website ist der Zustand normal. Bleibt eine wichtige Seite dauerhaft darin hängen, ist die häufigste Ursache banal: Auf sie führt kaum ein interner Link, und Google findet nichts, was für einen zügigen Abruf spräche.
Davon zu unterscheiden ist „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“. Hier war Google auf der Seite und hat sich gegen die Aufnahme entschieden. Das ist eine inhaltliche Rückmeldung: dünner Text, eine Seite, die es in ähnlicher Form schon zweimal gibt, oder eine Unterseite ohne eigenständigen Zweck. Mehr Links helfen dagegen nicht, mehr Substanz schon.
Vieles in der Liste der nicht indexierten Seiten ist völlig in Ordnung und braucht keine Reaktion: Weiterleitungen, Seiten mit noindex, Archiv- und Schlagwortseiten, alternative Fassungen mit einem Verweis auf das Original. Nicht in Ordnung ist es, wenn Ihre Leistungsseite, Ihre Kontaktseite oder Ihre Startseite dort auftauchen. Prüfen Sie in dem Fall drei Dinge in dieser Reihenfolge: steht die Seite in der Sitemap, führt mindestens ein Link von einer indexierten Seite dorthin, und steht sie versehentlich auf noindex.
Die URL-Prüfung: eine einzelne Seite ansehen
Für eine konkrete Seite gibt es eine eigene Abfrage: Sie geben die vollständige Adresse ein und bekommen die Auskunft, ob sie im Index ist, wann sie zuletzt abgerufen wurde, welche Fassung Google als die maßgebliche behandelt und ob die mobile Ansicht abrufbar war. Das ist die schnellste Antwort auf die Frage „Warum finde ich diese Seite nicht?“, die nicht aus Vermutungen besteht.
Die eine Handlung, die sich daraus ergibt: Nach einer neuen Seite oder einer größeren Änderung beantragen Sie einmal die Indexierung. Das ist ein Hinweis an Google, keine Anweisung, und es gibt dafür keine zugesagte Frist. Täglich wiederholen bringt nichts; es beschleunigt nichts und ersetzt keinen internen Link.
Der zweite, unterschätzte Nutzen ist der Livetest. Er ruft die Seite in diesem Moment ab und zeigt, was dabei ankommt. Damit klärt sich der häufigste Verwirrungsfall überhaupt: Sie haben den Titel geändert, sehen die Änderung im Browser, aber Google zeigt weiterhin den alten. Der Livetest sagt Ihnen, ob die Änderung technisch abrufbar ist — und wenn ja, ist die Antwort einfach Geduld, nicht Reparatur.
Meldungen: was Handlungsbedarf ist, was Rauschen
Die Search Console schickt E-Mails. Ein Teil davon ist ernst zu nehmen, der größere Teil ist Buchhaltung. Wer den Unterschied nicht kennt, reagiert entweder auf alles oder auf nichts — und beides ist ungünstig.
Sofort ansehen
- Eine manuelle Maßnahme. Das ist eine Entscheidung von Menschen bei Google gegen Ihre Website und der einzige Fall, in dem Sie alles andere stehen lassen sollten.
- Ein gemeldetes Sicherheitsproblem, etwa Schadcode oder ein Hinweis auf einen Einbruch. Hier zählt der gleiche Tag, nicht die gleiche Woche.
- Ein plötzlicher, deutlicher Rückgang der indexierten Seiten. Das ist fast immer technisch: eine versehentlich gesetzte Sperre, eine Umstellung, ein Serverproblem.
- Serverfehler, die sich häufen, oder eine Sitemap, die nicht mehr gelesen werden kann.
Zur Kenntnis nehmen und weiterarbeiten
- Hinweise auf nicht indexierte Seiten, die Sie bewusst ausgeschlossen haben — Danke-Seiten, Archive, Filteransichten.
- Kleine Schwankungen bei Klicks oder Position von Woche zu Woche. Dafür gibt es keine Ursache, die man sinnvoll suchen könnte.
- Empfehlungen zu Funktionen, die für Ihr Geschäft keine Rolle spielen.
- Meldungen zu alten Adressen, die Sie längst weitergeleitet haben. Eine Weiterleitung ist die richtige Antwort; sie verschwindet aus dem Bericht, wenn Google sie oft genug gesehen hat.
Was die Zahlen nicht sagen
Erstens: Die Daten erscheinen mit Verzögerung, in der Größenordnung von Tagen. Gestern mit heute zu vergleichen ergibt keinen Sinn, weil der gestrige Tag noch nicht vollständig ist. Vergleichen Sie Zeiträume, die derselben Länge entsprechen — vier Wochen mit den vier Wochen davor.
Zweitens, und das ist der wichtigste Punkt: Die durchschnittliche Position ist ein Mittelwert über alle Einblendungen hinweg. Über verschiedene Suchanfragen, verschiedene Geräte, verschiedene Orte und verschiedene Personen. „Position 6“ kann bedeuten, dass Sie in Offenbach auf Platz 3 stehen und außerhalb auf Platz 11. Es bedeutet nicht, dass irgendein Mensch Sie jemals auf Platz 6 gesehen hat. Eine Bewegung von 6,4 auf 5,9 ist deshalb kein Ereignis, sondern ein Rundungsvorgang mit Nachkommastelle.
Drittens ist der Blick zurück begrenzt: Die Search Console hält die Daten der letzten sechzehn Monate vor. Wenn Sie Jahresvergleiche brauchen, exportieren Sie einmal im Quartal eine Tabelle und legen sie ab. Das dauert fünf Minuten und ist die einzige Vorsorge, die dieses Werkzeug verlangt.
Und die ehrliche Erwartung zum Schluss: Wenn Ihre Website vier Wochen alt ist, wird der Leistungsbericht Ihnen wenig sagen, und das ist kein Mangel. Kein Werkzeug — auch dieses nicht — sagt Ihnen zu, wann eine Seite indexiert wird oder auf welcher Position sie landet. Wer Ihnen eine Position zusagt, sagt Ihnen etwas zu, das er nicht kontrolliert. Was die Search Console kann, ist besser als ein Versprechen: Sie zeigt, was tatsächlich passiert ist.
Zur Abgrenzung noch ein Satz: Die Search Console berichtet über die klassischen Suchergebnisse. Was in der Kartenansicht und über Ihren lokalen Eintrag passiert, wird getrennt davon im Google-Unternehmensprofil ausgewertet.
Häufige Fragen zur Google Search Console
Ja, vollständig. Sie brauchen nur ein Google-Konto und den Nachweis, dass Ihnen die Domain gehört. Es gibt keine kostenpflichtige Fassung und keine Funktion, die hinter einer Bezahlschranke liegt. Nutzen Sie dafür ein geschäftliches Konto, kein privates — das erspart Ihnen später eine unangenehme Übergabe.
Die Search Console beschreibt, was vor dem Klick passiert: welche Suchanfrage, wie oft eingeblendet, ob geklickt wurde. Analytics beschreibt, was nach dem Klick passiert: welche Seiten besucht wurden und ob eine Anfrage daraus entstand. Sie beantworten verschiedene Fragen und ersetzen einander nicht. Wenn Sie nur eines von beiden einrichten wollen, fangen Sie mit der Search Console an — sie ist einfacher und datenschutzrechtlich unkomplizierter.
Das lässt sich nicht seriös vorhersagen, und niemand sollte Ihnen dafür eine Frist zusagen. Google entscheidet, ob und wann eine Seite abgerufen und aufgenommen wird. Was Sie beeinflussen können, ist überschaubar: dass die Seite in der Sitemap steht, dass mindestens ein interner Link von einer bereits indexierten Seite dorthin führt, dass sie nicht versehentlich auf noindex steht und dass sie tatsächlich einen eigenen Inhalt hat.
Die Domain-Property, wenn Sie an die DNS-Einstellungen Ihrer Domain herankommen. Sie erfasst alle Schreibweisen und Subdomains auf einmal, sodass Ihre Daten an einer Stelle zusammenlaufen. Die URL-Präfix-Property ist die Notlösung, wenn DNS nicht möglich ist — und zusätzlich sinnvoll, wenn Sie einen abgegrenzten Bereich wie einen Shop oder eine Sprachfassung getrennt auswerten wollen.
Ja, aber aus einem anderen Grund als vermutet. Auch ohne jede SEO-Absicht ist sie Ihre Alarmanlage: Sie meldet, wenn Ihre Website gehackt wurde, wenn Seiten aus dem Index fallen oder wenn Google Ihre Seiten nicht mehr abrufen kann. Wenn Sie sie nie öffnen wollen, richten Sie sie trotzdem ein und lassen Sie die E-Mail-Benachrichtigungen an. Zwanzig Minuten einmal, danach nur noch im Ernstfall.
Ja, und anders sollte man es nicht machen. Unter Nutzer und Berechtigungen laden Sie ein anderes Google-Konto ein und weisen ihm eine Rolle zu; ein Vollzugriff ist selten nötig. Sie können die Berechtigung jederzeit wieder entziehen, ohne dass die Property oder die Daten verloren gehen. Wir richten die Search Console bei unseren Projekten so ein, dass das Konto von Anfang an Ihnen gehört.
Kostenloses Beratungsgespräch
Wir schauen uns Ihre Website vorab an und zeigen Ihnen die größten Hebel für mehr Anfragen.


