Webdesign für Steuerberater
Branche · Steuerberatung
Websites für Steuerkanzleien: ein Mandatsbereich und ein echter Karrierebereich unter einem Dach — Festpreis ab 1.250 €, Server in Deutschland.
Grundsatz
Der Preis steht vor Projektstart im Angebot, sämtliche Zugänge laufen auf die Kanzlei, und kein Satz geht ohne Ihre Freigabe online.
(Steuerkanzlei)
Eine Kanzlei-Website ist in Wahrheit zwei Websites, die sich ein Gerüst teilen. Der eine Teil richtet sich an Mandate, der andere an Fachkräfte, die über einen Wechsel nachdenken. Beide betreten das Haus durch dieselbe Startseite und lesen ab dem zweiten Klick vollkommen Verschiedenes. Die Frage bei der Beauftragung ist deshalb nicht, wie viele Seiten es werden, sondern wie viele davon auf welchen der beiden Teile einzahlen.
Fachkräfte sind in der Steuerberatung rar. Wo nicht die Nachfrage knapp ist, sondern die Kapazität, ist der Karriereteil die wertvollere Hälfte des Projekts — und ausgerechnet er wird üblicherweise als Nachsatz gebaut: ein Link im Fuß, dahinter drei Zeilen und eine Sammeladresse. Wir bauen ihn mit demselben Aufwand wie den Mandatsteil.
Wer eine Website für eine Steuerkanzlei erstellen lassen will, hat drei Fragen: Umfang, Aufwand im eigenen Haus, Preis. Diese Seite beantwortet genau die. Worauf Mandanten und Bewerber inhaltlich achten, haben wir gesondert in einem Beitrag zu Kanzlei-Websites beschrieben — hier geht es darum, wie daraus ein Projekt mit Termin und Festpreis wird.
Was wir liefern
Was in einem Kanzlei-Projekt entsteht.
- 01
Ein Mandatsteil nach Schwerpunkten — mit Aufnahmestand
Wir gliedern den Mandatsteil nicht nach Leistungen, die jede Kanzlei erbringt, sondern nach drei bis fünf Schwerpunkten, die Sie ausbauen wollen. Jeder bekommt eine eigene, verlinkbare Adresse. Dazu kommt eine Angabe, die auf kaum einer Kanzlei-Website steht: ob und wofür derzeit überhaupt neue Mandate aufgenommen werden. Wir legen sie als pflegbares Feld an, das an mehreren Stellen zugleich erscheint — damit eine Warteliste oder ein Aufnahmestopp in einer Minute geändert ist und nicht als Anfrage bei uns landet.
- 02
Ein Karrierebereich, der aus mehr als einem Satz besteht
Der Karriereteil bekommt eine eigene Struktur: eine Übersicht, die den Arbeitsalltag beschreibt — Technik, Mandantenzuschnitt, Arbeitszeit, Einarbeitung — und darunter für jede Vakanz eine einzelne, verlinkbare Seite mit Aufgaben, Bedingungen, Ansprechperson und Bewerbungsweg. Diese Einzelseiten zeichnen wir mit strukturierten Daten für Stellenanzeigen aus, damit sie technisch als solche erkennbar sind. Der Bewerbungsweg bleibt kurz: eine benannte Person, eine zugesagte Rückmeldefrist, kein erzwungener Upload.
- 03
Ein Weg für Unterlagen, der nicht durch das Kontaktformular führt
Ein Kontaktformular ist für „Bitte rufen Sie mich zurück" gebaut, nicht für Belege, Bescheide und Verträge. Wir bauen deshalb keinen allgemeinen Datei-Upload hinein. Stattdessen bekommt der Unterlagenweg einen eigenen, deutlich beschrifteten Einstieg — entweder als Verweis auf den geschützten Kanal, den die Kanzlei ohnehin einsetzt, oder als getrennter, zugangsgeschützter Bereich. Welcher davon fachlich passt, entscheiden Sie; wir sorgen dafür, dass er eindeutig auffindbar ist und nicht neben dem Rückrufwunsch steht.
- 04
Inhalte, die im Haus geändert werden — ohne uns
Was sich am häufigsten ändert, wird am schnellsten falsch: offene Stellen, Aufnahmestand, Erreichbarkeit in der Abgabezeit, Zuständigkeiten nach einem Wechsel im Team. Genau diese Angaben legen wir als eigene, klar benannte Felder in WordPress an, statt sie in Gestaltungsbausteine einzunähen. Wer sie ändert, muss nichts layouten und kann nichts zerlegen. Was nur einmal im Jahr angefasst wird, darf dagegen aufwendiger sein — die Pflegbarkeit richtet sich nach der Häufigkeit, nicht nach der Bedeutung.
- 05
Hosting in Deutschland, mit Vertrag statt Zusicherung
Die Seite läuft auf Servern in Deutschland, und über die Verarbeitung schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag — vor dem Livegang, nicht danach. Formularnachrichten gehen in ein Postfach der Kanzlei, nicht in ein fremdes System. Auf eingebundene Schriften, Karten und Zählpixel, die schon beim Aufruf Daten abziehen, verzichten wir von vornherein; das ist einfacher, als sie später herauszulösen. Was in Ihre Datenschutzerklärung gehört, prüft Ihr Haus — wir liefern die Liste dessen, was die Seite technisch tut.
- 06
Übergabe an die Person, die es später tatsächlich macht
Zum Abschluss steht eine Einweisung für die Person, die die Seite pflegen wird — in aller Regel das Sekretariat oder die Büroleitung, nicht der Berufsträger. Der Maßstab ist schlicht: Wird am Montag eine Stelle frei, muss sie am Montag online stehen können, ohne Rückfrage bei uns. Dazu gehören alle Zugänge auf den Namen der Kanzlei, eine kurze schriftliche Übersicht der regelmäßigen Handgriffe und ein Search-Console-Konto, das ebenfalls Ihnen gehört.
Ehrlich gesagt
Sind Sie ausgelastet und suchen niemanden, ist ein Website-Projekt dieses Jahr vermutlich nicht dran.
Eine Website kann sichtbar machen, sortieren und überzeugen. Kapazität kann sie nicht herstellen. Ist die Kanzlei voll, nimmt keine neuen Mandate auf und hat keine Stelle zu besetzen, arbeitet ein Relaunch an der Seite, an der es gar nicht klemmt — und bindet dabei die Zeit im Haus, die ohnehin knapp ist.
Das ist ein unbequemes Argument, wenn man Websites verkauft, aber es ist das ehrliche. Meist genügen dann zwei kleine Eingriffe an der bestehenden Seite: den Aufnahmestand sichtbar nach oben, damit Anfragen aufhören, die Sie absagen müssen, und ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google. Beides ist kein Projekt und kostet auch keins.
Der Zeitpunkt wird sinnvoll, sobald sich eines von drei Dingen ändert: Sie wollen Mandate auswählen statt annehmen, Sie besetzen eine Stelle, oder ein Berufsträger geht absehbar in den Ruhestand und die Nachfolge muss vorher sichtbar sein. Trifft nichts davon zu, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch — vor dem Angebot und nicht danach.
Zusammenarbeit
So läuft ein Kanzlei-Projekt.
Wenige Termine, eine benannte Person für Freigaben, und eine Reihenfolge, die sich um die Abgabezeiten herum legen lässt.
Schritt 01
Erstgespräch & Zuschnitt
Kostenlos, telefonisch oder per Video, meist eine halbe Stunde. Wir klären, welche Schwerpunkte die Seite tragen soll, ob der Karrierebereich mitgebaut wird und mit wie vielen Stellenseiten zu rechnen ist. Daraus ergibt sich das Paket. Danach kennen Sie Preis und Dauer, und wir wissen, wer bei Ihnen freigibt.
Schritt 02
Inhalte & Freigabe
Die Textfassung schreiben wir vor, Sie liefern Stichpunkte und korrigieren. Aus der Kanzlei brauchen wir die Berufsangaben je Berufsträger, eine ungeschönte Beschreibung des tatsächlichen Ablaufs, die offenen Stellen mit ihren Bedingungen — und eine Person, die freigibt. Wir formulieren zurückhaltend und legen strittige Sätze einzeln vor, statt sie einfach stehen zu lassen.
Schritt 03
Umsetzung, Launch & Übergabe
Umsetzung in WordPress, Test auf echten Geräten, Weiterleitungen von allen bisherigen Adressen, damit nichts verloren geht, was heute gefunden wird. Zum Launch: Messwerte, Zugänge auf die Kanzlei, Search Console — und die Einweisung für die Person, die künftig Stellen ein- und ausschaltet.
Preise
Was eine Steuerkanzlei-Website kostet.
Feste Preise, im Angebot vor Projektstart. Drei bis fünf Schwerpunkte, Profile der Berufsträger und ein vollwertiger Karrierebereich kommen fast immer über fünf Seiten hinaus und liegen damit im Pro-Umfang. Standard passt, wenn zunächst nur der Mandatsteil entsteht.
| Paket | Preis | Umfang | Dauer |
|---|---|---|---|
| Standard | 1.250 € | Bis 5 Seiten | 2–4 Wochen |
| Pro | 2.100 € | Bis 10 Seiten + Blog | 4–6 Wochen |
| Enterprise | Individuell | Viele Schwerpunkt- und Stellenseiten, mehrere Standorte, Sonderfunktionen | Nach Absprache |
Laufende Betreuung rechnen wir individuell ab — was in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt vom Umfang der Seite ab und wird im kostenlosen Erstgespräch geklärt.
FAQ · Steuerkanzleien
Häufige Fragen.
Was Kanzleien vor der Beauftragung fragen — beantwortet, auch wenn die Antwort gegen ein Projekt spricht.
Alle Fragen & AntwortenDirekt fragen
Ihr fester Ansprechpartner
Kein Callcenter, keine Warteschleife — Sie sprechen direkt mit der Person, die Ihre Website baut.
Telefon
+49 1590 81419932–4 Wochen im Standard-Paket, 4–6 Wochen im Pro-Paket. Ihr eigener Aufwand liegt bei drei bis vier Stunden, verteilt über das Projekt: Erstgespräch, ein Termin zu den Schwerpunkten, das Zusammentragen der Stellenangaben, eine Freigaberunde. Verzögerungen entstehen fast nie in der Umsetzung, sondern beim Warten auf eine Freigabe — deshalb steht zu Beginn fest, wer sie erteilt.
Wir. Sie liefern Stichpunkte, wir schreiben die Fassung, Sie korrigieren und geben frei; ausformulierte Seiten müssen Sie nicht anliefern. Was wir nicht erfinden können, ist Ihr tatsächlicher Arbeitsalltag: Belegweg, Vertretungsregeln, Reaktionszeiten und Arbeitsbedingungen müssen aus dem Haus kommen. Alles andere übernehmen wir.
Ja, darauf ist die Seite ausgelegt. Eine Vakanz ist eine eigene Seite mit vorbereiteten Feldern: Aufgaben, Bedingungen, Ansprechperson, Frist. Ausfüllen, veröffentlichen, fertig — sie erscheint automatisch in der Karriereübersicht und verschwindet dort wieder, sobald Sie sie schließen.
Ein allgemeiner Datei-Upload gehört nicht in ein Kontaktformular, und wir bauen dort auch keinen ein. Der Unterlagenweg bekommt einen eigenen, geschützten Einstieg — entweder als Verweis auf den Kanal, den Sie bereits nutzen, oder als getrennter, zugangsgeschützter Bereich. Die fachliche Entscheidung liegt bei Ihnen. Von uns kommen deutsche Server und ein Auftragsverarbeitungsvertrag.
Nötig sind sie nicht, hilfreich meistens schon — gerade im Karriereteil, wo jemand wissen will, mit wem er säße. Kommen Aufnahmen nicht infrage, bauen wir die Seiten bewusst ohne: Typografie, klare Struktur, Namen statt Bildern. Gekaufte Porträts fremder Menschen setzen wir nicht ein. Echte Fotos lassen sich später nachreichen, ohne Umbau.
Nein, und wir sagen auch nicht zu, dass es demnächst so weit sei. Platzierungen hängen an Faktoren, die außerhalb von Google niemand steuert; wer sie zusagt, verkauft ein Versprechen, das er nicht halten kann. Wir bauen die Grundlagen: saubere Struktur, kurze Ladezeiten, korrekt ausgezeichnete Stellenanzeigen, eindeutige Ortsangaben. Ob das wirkt, sehen Sie selbst — die Search Console läuft auf die Kanzlei.
Zwei feste Pakete: Standard zu 1.250 € (bis fünf Seiten, 2–4 Wochen) und Pro zu 2.100 € (bis zehn Seiten mit Blog, 4–6 Wochen). Mandatsteil mit mehreren Schwerpunkten plus vollwertiger Karrierebereich landet zusammen fast immer im Pro-Paket; alles darüber kalkulieren wir gesondert. Stundensätze und Nachträge gibt es nicht.
Öffentliche Äußerungen einer Kanzlei unterliegen der Berufsordnung und dem Steuerberatungsgesetz und sind damit enger gefasst als gewöhnliche Werbung — wir formulieren deshalb grundsätzlich zurückhaltend, legen jeden Satz zur Freigabe vor und überlassen die Beurteilung der Zulässigkeit Ihnen und Ihrer Kammer. Ausführlicher steht das in unserem Beitrag „Website für Steuerberater: Mandanten und Mitarbeiter". Rechtsberatung ist weder das eine noch das andere.
Die Übersichtsseite ja, die Stellenseiten nein. Eine Seite, die Ihren Arbeitsalltag beschreibt, ist genau der Text, den Sie am Tag einer Kündigung sofort brauchen und dann nicht mehr in Ruhe schreiben können. Im Umfang ist sie klein. Die Einzelseiten legen Sie später selbst an — dafür ist die Struktur da.
Das hängt davon ab, woran es hakt. Tragen Struktur und Inhalte und wirkt nur die Optik alt, reicht oft eine Überarbeitung. Fehlt der Karriereteil ganz, lässt sich nichts im Haus ändern oder ist die Seite am Telefon langsam, ist ein Neubau meist günstiger als weiteres Nachbessern. In beiden Fällen leiten wir alle bestehenden Adressen um.
Nein. Die Website gehört der Kanzlei, samt Domain, Hosting-Zugang, WordPress-Login und Search Console. Es gibt kein Abo und keine Technik, die nur wir bedienen können — jede WordPress-Entwicklerin kann die Seite übernehmen. Ob Sie Updates und Backups selbst machen oder an uns geben, entscheiden Sie danach.
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