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Webdesign für Anwaltskanzleien

Branche · Kanzleien & Recht

Kanzlei-Websites aus Offenbach: nach Rechtsgebieten gegliedert, mit belastbaren Personenprofilen, zum Festpreis ab 1.250 € — und mit sehr wenig Zeitaufwand für die Berufsträger.

Leistungen ansehen

Grundsatz

Festpreis vor Projektstart, kein Abo, keine Bindung. Domain, Hosting und alle Zugänge laufen auf die Kanzlei, nicht auf uns.

(Kanzleien)


In einer Kanzlei scheitert ein Website-Projekt selten am Budget. Es scheitert daran, dass die Stunden, die es kosten würde, abrechenbare Stunden sind. Der Entwurf liegt drei Wochen ungelesen im Postfach, weil eine Frist dazwischenkam, und danach beginnt die Abstimmung von vorn. Wer eine Website für seine Kanzlei erstellen lassen will, sollte deshalb zuerst fragen, wie viel Zeit der Berufsträger das Projekt tatsächlich frisst.

Diese Seite beantwortet genau das. Sie beschreibt nicht, was auf eine Kanzlei-Website gehört, sondern wie wir sie bauen: welche Freigaben wir brauchen und von wem, wie Rechtsgebiete, Titel und Werdegänge ohne Korrekturschleife auf die Seite kommen, wie wir während des Projekts mit Vertraulichkeit umgehen, was es kostet und was Ihr Sekretariat danach ohne uns ändern kann.

Der Rahmen für öffentliche Aussagen einer Kanzlei ergibt sich aus BRAO und BORA und ist strenger als bei gewöhnlicher Werbung; wir wählen deshalb bewusst zurückhaltende Formulierungen und legen sie Ihnen vor, denn über die Zulässigkeit entscheiden Sie — Ihr Berufsrecht kennen Sie weit besser als wir. Wonach Mandanten suchen und was inhaltlich auf die Seite gehört, behandelt unser Beitrag zu Kanzlei-Websites ausführlich.

Was wir liefern

Was Sie von uns bekommen — und in welcher Reihenfolge.

  1. 01

    Aufbau nach Rechtsgebieten, nicht nach Kanzleigeschichte

    Wir bauen die Struktur um die Gebiete herum, die Sie künftig bearbeiten wollen: je Gebiet eine eigene Adresse, eine eigene Überschrift, ein eigener Weg zur Kontaktaufnahme. Gründungsjahr, Sozietätshistorie und Räumlichkeiten rutschen nach hinten, weil sie keine Frage beantworten, die jemand mit einer laufenden Frist hat. Geliefert wird das in der ersten Projektwoche als schlichte Liste künftiger Seitenadressen. Sie streichen, was Sie nicht wollen, und ergänzen, was fehlt. Diese eine Freigabe dauert rund zwanzig Minuten und legt den Umfang des Projekts endgültig fest.

  2. 02

    Profile, die Titel und Werdegang exakt tragen

    Ein Personenprofil ist bei uns kein Fließtext, sondern ein Satz fester Felder: Name, Jahr der Zulassung, Fachanwaltstitel in genau der Schreibweise, in der die Kammer ihn verliehen hat, Tätigkeitsschwerpunkte, Sprachen, Veröffentlichungen mit Medium und Jahr. Wir übernehmen Ihre Angaben unverändert, kürzen nichts ab und formulieren nichts hübscher, als es geliefert wurde. Ein leeres Feld bleibt leer, statt mit einer Floskel gefüllt zu werden. Das klingt kleinlich und ist der Grund, warum bei der Abnahme nichts zu korrigieren ist — der Teil, der sonst die meiste Partnerzeit kostet.

  3. 03

    Ein kurzer Weg zum Erstgespräch

    Der erste Kontakt braucht drei Angaben: Name, Erreichbarkeit, Anliegen. Ein Auswahlmenü für das Rechtsgebiet, eine Adresszeile oder ein Feld für ein Aktenzeichen gehören in die Akte, nicht in den ersten Schritt — jedes zusätzliche Pflichtfeld senkt die Zahl der Anfragen, ohne dass Sie es je bemerken würden. Daneben setzen wir die Telefonnummer als anklickbaren Link in den Kopf jeder Seite, mit erreichbaren Zeiten und einer Rückrufzusage, die wir vorher mit dem Sekretariat abstimmen. Eine Online-Terminbuchung binden wir auf Wunsch zusätzlich ein.

  4. 04

    Inhalte, die Sie bei Zu- und Abgängen selbst ändern

    In Kanzleien wechselt Personal, und ein Profil, das ein halbes Jahr nach dem Ausscheiden noch online steht, fällt Mandanten auf. Wir legen Personen, Rechtsgebiete und Sprechzeiten deshalb als eigene, wiederverwendbare Datensätze an: Eine neue Kollegin wird einmal eingetragen und erscheint danach automatisch in der Übersicht, bei den zugeordneten Gebieten und in der Fußzeile. Niemand zieht dafür fünf Seiten von Hand nach oder ruft uns an. Dasselbe gilt für Öffnungszeiten und für die Pflichtangaben, deren Umfang Sie vorgeben und die wir auf jeder Seite verlinkt halten.

  5. 05

    Server in Deutschland, Kontaktweg passend zur Verschwiegenheit

    Formularnachrichten laufen nicht über einen Dienst in Übersee, sondern über einen Server in Deutschland direkt in ein Postfach der Kanzlei; Hosting und Backups liegen ebenfalls in Deutschland, Schriften auf unserem eigenen Server. Karten, Statistik und Chat-Werkzeuge setzen wir nur ein, wenn Sie sie ausdrücklich wollen, und dann datensparsam und erst nach Einwilligung. Am Formular steht ein knapper Satz, dass Einzelheiten eines Falls besser nicht auf diesem Weg gesendet werden. Auftragsverarbeitungsvertrag und eine Aufstellung aller eingesetzten Dienste bekommen Sie schriftlich, ohne danach fragen zu müssen.

  6. 06

    Übergabe, nach der das Sekretariat veröffentlichen kann

    Am Ende steht keine Schulung für Partner, sondern eine Einweisung für die Person, die es später tatsächlich macht — in aller Regel das Sekretariat oder eine Rechtsanwaltsfachangestellte. Eine Dreiviertelstunde, auf Wunsch aufgezeichnet, dazu eine bebilderte Kurzanleitung für die drei häufigsten Vorgänge: Profil ergänzen, Text ändern, Beitrag veröffentlichen. Zugänge, Domain und Hosting laufen auf die Kanzlei. Kündigen Sie die laufende Betreuung, arbeitet die Website weiter und jeder WordPress-Entwickler kann sie übernehmen. Genau an diesem Punkt entsteht Abhängigkeit — oder eben nicht.

Ehrlich gesagt

Das Mandat kommt meist über die Empfehlung, nicht über die Website.

Bei den meisten Kanzleien entsteht der Erstkontakt nicht über eine Suche, sondern über eine Empfehlung, einen zuweisenden Kollegen, einen Rechtsschutzversicherer oder ein Verzeichnisprofil. Die Website wird danach aufgerufen — mit einem Namen bereits im Kopf und der Frage, ob die Empfehlung trägt. Sie soll dann eine Entscheidung bestätigen, nicht sie herbeiführen. Das ist eine andere Aufgabe, und sie braucht weniger Seiten.

Daraus folgt etwas, das gegen unser eigenes Angebot spricht: Eine Kanzlei mit gut laufenden Empfehlungen braucht oft eine kleinere und ruhigere Website, als sie annimmt. Fünf sorgfältige Seiten, die schnell laden und die richtigen Angaben präzise tragen, leisten in diesem Fall mehr als zwanzig. Der größere Umfang lohnt sich erst, wenn Sie ein Gebiet gezielt aufbauen wollen, in dem Sie heute niemand empfiehlt.

Deshalb fragen wir im Erstgespräch zuerst, woher Ihre letzten zehn Mandate kamen. Lautet die Antwort überwiegend „Empfehlung", raten wir zum kleineren Paket — und sagen das, bevor ein Angebot geschrieben ist. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil und saubere Verzeichniseinträge zu pflegen kostet Sie nichts und wirkt in dieser Lage schneller als jede zusätzliche Unterseite.

Zusammenarbeit

So läuft ein Kanzlei-Projekt.

Ausgelegt auf minimale Zeit der Berufsträger: zwei Termine, eine gebündelte Freigabeschleife, alles Übrige über eine benannte Ansprechperson im Sekretariat.

Schritt 01

Erstgespräch & Struktur

Kostenlos, telefonisch oder per Video, meist eine halbe Stunde. Wir klären, welche drei bis fünf Gebiete die Seite tragen sollen, wer freigibt und wie ein Erstkontakt bei Ihnen abläuft. Danach kennen Sie Preis und Termin und erhalten die Liste der künftigen Seitenadressen zur Freigabe.

Schritt 02

Inhalte ohne Partnerzeit

Die Rohfassungen schreiben wir. Von Ihnen kommen Stichpunkte je Gebiet und die Profilangaben, meist zusammengetragen vom Sekretariat. Fachliche Korrekturen laufen gebündelt in einer einzigen Runde, damit niemand über Wochen einzelne Rückfragen per E-Mail beantwortet.

Schritt 03

Umsetzung, Abnahme & Übergabe

Umsetzung in WordPress, Test auf echten Geräten, gemeinsame Abnahme in etwa einer Stunde. Danach Umschaltung samt Weiterleitung aller bisherigen Adressen und die Einweisung für die Person, die die Seite künftig pflegt.

Preise

Was eine Kanzlei-Website kostet.

Feste Preise, im Angebot vor Projektstart. Eine Einzelkanzlei mit zwei oder drei Schwerpunkten liegt im Standard-Paket; sobald mehrere Berufsträger eigene Profile und mehrere Gebiete eigene Seiten bekommen, ist Pro der passende Umfang.

Alle Leistungen im Detail
Preise und Laufzeiten für Websites von Anwaltskanzleien
PaketPreisUmfangDauer
Standard1.250 €Bis 5 Seiten2–4 Wochen
Pro2.100 €Bis 10 Seiten + Blog4–6 Wochen
EnterpriseIndividuellGroße Sozietäten, zweite Sprachfassung, SonderfunktionenNach Absprache

Laufende Betreuung — Updates, Backups, Sicherheit — rechnen wir individuell ab. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

FAQ · Kanzleien

Häufige Fragen.

Was Kanzleien vor der Beauftragung fragen — ehrlich beantwortet, auch wenn die Antwort gegen ein Projekt spricht.

Alle Fragen & Antworten

Direkt fragen

Ihr fester Ansprechpartner

Kein Callcenter, keine Warteschleife — Sie sprechen direkt mit der Person, die Ihre Website baut.

5,0 · 15 Bewertungen

Drei bis vier Stunden, verteilt über das gesamte Projekt: ein halbstündiges Erstgespräch, die Freigabe der Seitenstruktur, Stichpunkte zu den Gebieten und ein Abnahmetermin von etwa einer Stunde. Alles Weitere — Profilangaben zusammentragen, Fotos, Rückfragen, Terminfindung — läuft über eine Ansprechperson im Sekretariat. Rückfragen bündeln wir bewusst, statt sie einzeln zu stellen.

Genau eine Person, und das ist die wichtigste Festlegung des ganzen Projekts. Fachliche Texte verantwortet natürlich der jeweilige Berufsträger, aber Struktur, Gestaltung und Termin brauchen eine einzige Stimme. Kommentieren drei Partner unabhängig voneinander, verdoppelt sich die Laufzeit — nicht wegen der Änderungen, sondern wegen der Abstimmung dazwischen. Wir halten das im Angebot fest.

Ja. Jedes Profil ist ein eigener Datensatz: anlegen, Felder ausfüllen, Foto hochladen, veröffentlichen. Der Eintrag erscheint danach automatisch in der Team-Übersicht und bei den zugeordneten Rechtsgebieten; beim Ausscheiden gilt dasselbe umgekehrt. Nach der Einweisung ist das eine Sache von wenigen Minuten und einer der Gründe, warum wir mit WordPress arbeiten.

Nein, und wir wollen ihn auch nicht. Wir arbeiten ausschließlich mit dem, was ohnehin veröffentlicht werden soll: Profilangaben, Beschreibungen der Gebiete, Fotos, Pflichtangaben. Zugriff auf Ihr Kanzleisystem, Ihre Postfächer oder Ihre Akten ist dafür nicht nötig. Über die technischen Zugänge, die wir wirklich brauchen, bekommen Sie eine schriftliche Aufstellung samt Auftragsverarbeitungsvertrag; nach der Übergabe entfernen wir sie auf Wunsch.

Empfehlenswert, aber keine Bedingung. Ein einziger Termin mit einer Fotografin genügt für Personen und Räume und trägt die Seite über Jahre. Fehlen Zeit oder Budget, bauen wir bewusst ganz ohne Bildmotive und arbeiten mit Typografie, Weißraum und klarer Gliederung. Nicht einsetzen werden wir Richterhammer, Justitia und Handschlag aus der Bilddatenbank: Dieselben Motive stehen auf hunderten Kanzlei-Seiten und machen Ihre austauschbar. Mehr dazu in unserem Beitrag zu Kanzlei-Websites.

Standard 1.250 € — bis zu fünf Seiten, fertig in zwei bis vier Wochen. Pro 2.100 € — bis zu zehn Seiten samt Blog, vier bis sechs Wochen. Eine Einzelkanzlei kommt meist mit Standard aus; eine Sozietät mit mehreren Profilen und Gebieten liegt bei Pro. Alles darüber kalkulieren wir einzeln. Was Sie zahlen, steht im Angebot, bevor wir anfangen — Stundensätze oder Nachträge gibt es nicht.

Nein — das können wir nicht leisten, und es wäre auch nicht seriös. Wir formulieren von vornherein sachlich, ohne Superlative und ohne Aussagen, die ein Ergebnis nahelegen, und legen Ihnen jeden Satz zur Freigabe vor. Ob wir ihn so schreiben dürfen, entscheiden am Ende Sie oder Ihre Kammer. Bei Unsicherheit fragen wir zurück, statt auf gut Glück zu texten.

Platzierungen sagen wir nicht zu, und wer das tut, sollte Sie misstrauisch machen. Wir bauen die Grundlagen: je Gebiet eine Seite mit Ortsbezug, saubere Überschriften und Meta-Daten, kurze Ladezeiten und die Verknüpfung mit Ihrem Google-Unternehmensprofil. Was daraus folgt, sehen Sie selbst in der Google Search Console — den Zugang richten wir für Sie ein und erklären ihn kurz.

Website und Backups liegen auf Servern in Deutschland. Formularnachrichten gehen direkt in ein Postfach der Kanzlei, ohne Zwischenspeicher bei einem Drittanbieter. Karten, Statistik oder Chat-Werkzeuge binden wir nur nach Ihrer ausdrücklichen Entscheidung ein — und dann so, dass die Einwilligung vorher eingeholt wird.

Tragen Struktur und Texte und wirkt nur die Gestaltung veraltet, ist eine Überarbeitung meist der günstigere Weg. Für einen Neubau sprechen drei Befunde: Die Seite ist auf dem Handy langsam, sie lässt sich ohne Agentur nicht ändern, oder Gebiete und Personen sind nicht getrennt auffindbar. Welcher Fall vorliegt, sagen wir im Erstgespräch — auch wenn die Antwort gegen ein Projekt spricht.

Zwei bis vier Wochen im Standard-Umfang, vier bis sechs im Pro-Umfang, gerechnet ab dem Tag, an dem Struktur und Profilangaben freigegeben sind. Die Technik ist selten der Engpass; verzögert wird ein Kanzlei-Projekt fast immer durch Rückmeldungen, die zwischen Terminen und Fristen liegen bleiben. Deshalb vereinbaren wir zu Beginn zwei feste Freigabetermine statt eines offenen Zeitraums.

Lass uns reden

Starten Sie Ihr Projekt.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben — wir melden uns persönlich mit den nächsten Schritten.

oder +49 1590 8141993
Projekt-Art (optional)
Budget (optional)

Antwort direkt vom Entwickler.